Lästige Körperhaare loswerden – aber wie?

Im Enthaarungsbereich unterscheidet man grundsätzlich zwischen Epilation und Depilation. Unter Depilation fallen Methoden wie Rasieren und die Anwendung von Schmirgelleinen. Das Haar wird dabei nicht komplett mit der Wurzel entfernt, sondern an der Hautoberfläche abgeschnitten. Langfristig wird der Haarwuchs dadurch nicht reduziert. Im Gegenteil: Die Struktur der Haare wird sogar noch gefestigt. Außerdem muss diese Art der Haarentfernung täglich wiederholt werden, da sich andernfalls schnell wieder lästige Haarstoppel bilden.

Von Epilation spricht man bei allen Methoden, in denen das Haar mit der Wurzel entfernt oder die Wurzel gar nachhaltig zerstört wird. So wird zum Beispiel beim Waxing Kalt- oder Warmwachs mit der Haarwuchsrichtung aufgetragen und entgegen der Haarwuchsrichtung mit Hilfe eines Vliesstreifens abgezogen. Dabei brechen etwa 30-40 Prozent der Haare im Haarschaft ab. Dies kann zu eingewachsenen Härchen führen. Außerdem sind Hautirritationen und Schmerzen durch den Abzug des Vliesstreifens entgegen der Haarwuchsrichtung kaum zu vermeiden.

Bei der Nadelepilation wird die Haarwurzel mit Strom verödet. Dies ist sehr mühselig, da jeder einzelne Haarschaft mit der Nadel bearbeitet werden muss. Folgeschäden wie Pigmentstörungen sind bei der Nadelepilation nicht selten.

Sugaring steht für die Entfernung von Körperhaaren mittels natürlicher Zuckerpaste. Hierbei werden Härchen in Haarwuchsrichtung samt ihrer Wurzel aus dem Haarschaft gezogen. Diese Form der Epilation ist vergleichsweise sanft, da durch Abzug der Paste in Wuchsrichtung der Haare das schmerzhafte Reißen an dem unter der Hautoberfläche verlaufenden Quermuskel vermieden wird. Außerdem brechen bei dieser Methode nur maximal fünf Prozent der Härchen ab.

Grundsätzlich wird bei der Epilation das Haar immer feiner und der Haarwuchs insgesamt geschwächt. Voraussetzung ist die regelmäßige Anwendung. Abhängig von der individuellen Veranlagung bedeutet dies, dass Beine, Arme, Männerbrust und -rücken alle 4-6 Wochen, Achseln, Intimbereich und Gesicht alle 2-4 Wochen behandelt werden sollten. Eine dauerhafte Haarwuchsreduktion kann zudem durch begleitende Anwendung wirkungsvoller Enzyme unterstützt werden.

Wenn bereits im Herbst mit Sugaring der Enthaarung begonnen wird, kann man sich bereits im darauffolgenden Frühjahr über einen deutlich verminderten Haarwuchs freuen. Garantiert.